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5G auf einen Blick

4G-Netze bieten für Smartphone-Nutzer eine recht gute Leistung. 5G wird die 4G-Netze in erster Instanz ergänzen, damit die wachsende Nachfrage an Datenvolumen gedeckt werden kann. Darüber hinaus kann 5G in vielfältigen neuen Bereichen eingesetzt werden, die wir von daher „smart“ nennen können. So wie Ihr Smartphone erheblich mehr Möglichkeiten bietet als nur das Telefonieren, kann man davon ausgehen, dass auch vielfältige Geschäftsbereiche durch die Nutzung von 5G mehr Innovationen umsetzen können. Einige Beispiele hierzu:

Aufgrund der stetig zunehmenden Smartphone-Nutzung sind unsere 4G-Netze schon praktisch ausgelastet. 5G wird, über diese Funktion hinaus, dank seiner zusätzlichen Merkmale zahlreiche neue Anwendungen ermöglichen. Diese Anwendungen werden vor allem im Markt für Unternehmen angesiedelt sein, aber auch Durchschnittsbürger werden zumindest indirekt davon profitieren, beispielsweise bei der Nutzung von 5G durch Rettungsdienste.

5G nutzt Funkwellen, also eine Art von elektromagnetischer Strahlung. Die niedrigeren Funkfrequenzen bei 5G (zwischen 700 MHz und 3800 MHz) sind mit den Frequenzen vergleichbar, die von aktuell genutzten drahtlosen Kommunikationsnetzen verwendet werden (zwischen 800 MHz und 2700 MHz).

Internationale wissenschaftliche Studien zeigen immer wieder, dass es keinen Grund zur Beunruhigung gibt. Das belegen folgende Fakten:

5G ist eine deutliche Verbesserung gegenüber 4G.

5G ist die Bezeichnung für die fünfte Generation der mobilen Telekommunikationsnetze.

Das 5G-Netz wird schrittweise ausgebaut.
 

Für Betreiber mit einem bestehenden 4G-LTE-Netz ist es einfacher, mit 5G non-standalone (5G-NSA) zu starten. Dazu benutzen diese Betreiber neue 5G-Funkanlagen, die sie jedoch über die bestehende 4G-LTE-Infrastruktur legen. Dadurch können Betreiber 5G-Dienste schneller und billiger anbieten.

Bei 5G standalone (5G-SA) baut der Betreiber ein völlig neues 5G-Netz, das ganz von seiner bestehenden 4G-Infrastruktur getrennt ist. 5G-SA ist ein richtiges 5G-Netz, mit 5G-Funkgeräten und einem 5G-Kern, das die versprochenen Vorteile von 5G völlig verwirklicht. Im Gegensatz zu 5G-NSA unterstützt 5G-SA:

  • höhere Geschwindigkeiten,
  • Anwendungen, die eine ultraniedrige Latenz erfordern (z. B. Echtzeitkontrolle von Roboteranlagen in einem Lager oder einer Fabrik),
  • Anwendungen mit einer sehr hohen Dichte (bis 1 Million Endgeräte in einem Quadratkilometer),
  • eine bessere Sicherheit,
  • Network Slicing, eine Implementierungsweise, womit verschiedene Geräte und Kunden spezielle Netzpartitionen mit spezifizierten Leistungsgarantien bekommen können, wie Mindest- und Höchstübertragungsgeschwindigkeiten.

Sie werden ebenfalls ein mit 5G kompatibeles Smartphone brauchen.

Technologie

Alle 5G-Antennen müssen ebenso wie 2G-, 3G- und 4G-Antennen die internationalen Grenzwerte für elektromagnetische Strahlung einhalten.

Die 5G-Frequenzen ähneln denen von 3G und 4G, allerdings verfügt 5G zusätzlich über eine besonders hohe Frequenz.

5G ist im Bereich der Funktechnologie im Grunde eine Weiterentwicklung von 4G.

Die Funkfrequenzbänder, die in Belgien speziell für 5G benutzt werden werden, sind das 700-MHz-, das 3600-MHz- und das 1400-MHz-Frequenzband. Vor allem die ersten zwei sind essentiell für die 5G-Entwicklung.

Sie benötigen ein Gerät, das mit dem 5G-Netz kompatibel ist. Die meisten neuen, jetzt vermarkteten Smartphones sind mit 5G kompatibel.

Die Kapazität eines 5G-Netzes ist deutlich größer als bei 4G. Um diese höhere Kapazität zu erreichen, nutzt 5G ein breiteres Spektrum und höhere Frequenzen, wodurch die Daten schneller verarbeitet werden können.

5G unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von der 4G-Technologie: Bei beiden geht es um drahtloses Senden und Empfangen von Daten mithilfe von Funkwellen.

Sie brauchen auf jeden Fall ein Smartphone, das 5G-kompatibel ist.

Es kann zu einem leichten Anstieg der gesamten Funkwellenbelastung kommen, wenn 5G zu einem bestehenden Netz in Belgien hinzugefügt wird.

5G-Netze bieten einen besser geschützten Datenaustausch, insbesondere durch optimierte Sicherheitsprotokolle.

Gesundheit

Die Auswirkungen der Strahlung von Funkmasten und Mobiltelefonen sind seit der Einführung der 2G-, 3G- und 4G-Technologie bereits Gegenstand zahlreicher Forschungsprojekte gewesen.

Internationale Experten haben in Tausenden von wissenschaftlichen Studien zur 5G-Strahlung keine nachweisbaren gesundheitlichen Auswirkungen festgestellt.

Die 5G-Strahlung gehört zur Gruppe der „nichtionisierenden“ Strahlung.

Der Einfluss von Funkfrequenzen – und damit von Mobilfunkstrahlung – auf die Gesundheit ist seit über 25 Jahren Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen.

Geschichte und Gegenwart

5G kann schon seit Ende 2020 in Belgien benutzt werden. Im Laufe des Jahres 2020 aktivierten die belgischen Betreiber schon 5G im Spektrum wofür damals vorläufige Nutzungsrechte zuerkannt wurden, sowie aufgrund ihrer damaligen 3G-Genehmigung im 2100-MHz-Band.

2022 wurden die 5G-Pionierbänder auf 700 MHz und 3600 MHz für eine Periode von 20 Jahren versteigert. Zurzeit bieten Proximus, Orange und Telenet vollauf 5G-Dienste auf ihren eigenen Netzen an.

Ökologischer Fußabdruck

Es gibt keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass hochfrequente elektromagnetische Felder unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte eine Gefahr für Tiere und Pflanzen darstellen.