5G auf einen Blick 5G, die neuste Mobilfunkgeneration

Die Bezeichnung 5G steht für die fünfte Generation mobiler Telekommunikationsnetze. Die 5G-Technologie ist die Nachfolgerin von 4G.

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5G auf einen Blick

Wie funktioniert 5G?

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Das grundsätzliche Funktionsprinzip von 5G ist eigentlich nicht anders als bei 4G: Bei beiden geht es um den drahtlosen Versand und Empfang von Daten über Funkwellen. 5G bietet jedoch eine größere Übertragungskapazität, da die Technologie effizienter arbeitet und neue Frequenzbänder nutzt.

In der ersten Phase werden die Bänder 700 MHz und 3600 MHz verwendet. Durch die große Zahl neuer Frequenzen in diesen Bändern steigt die Datenübertragungskapazität. 5G ist in der Lage, die Daten mithilfe sogenannter intelligenter Antennen effizienter und gerichtet, d. h. vor allem in Richtung des jeweiligen Empfängers gebündelt zu senden. Heutige Antennen funktionieren im Vergleich dazu eher wie ein Flutlicht. Sie decken ein großes Gebiet ab, wobei ein großer Teil der Signalstärke verschwendet wird.

5G zeichnet sich ferner durch eine geringe Latenz, also eine kürzere Verzögerung zwischen Versand und Empfang der Daten aus, die den Datenaustausch zwischen zwei Geräten beschleunigt. Bei 5G beträgt die Latenz kaum eine Millisekunde, während es beim 4G-Netz noch 50 Millisekunden sind. 

Ein zusätzlicher Vorteil liegt in der Möglichkeit, eine deutlich größere Zahl von Geräten im selben geografischen Gebiet vernetzen zu können. 4G lässt etwa 4.000 Geräte pro Quadratkilometer zu, bei 5G sind es etwa eine Million.

5G nutzt „massive MIMO“ („Multiple Input and Multiple Output“). Diese Technologie verwendet mehrere gerichtete Strahlenbündel, um die Nutzer zu erreichen. Hierdurch verbessern sich die Netzabdeckung, die Übertragungsgeschwindigkeit und die Kapazität des Netzes.

Was kann 5G-Technologie, was 4G nicht kann?

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5G übertrifft 4G, aber welche konkreten Verbesserungen bietet die neue Technologie? Hier eine Übersicht:

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Zahlreiche Anwendungen

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In erster Linie wird 5G die bestehenden 4G-Netze verstärken. Dies ist nötig, um den immer weiter steigenden Datenverbrauch der Smartphonenutzer zu decken. Doch das ist noch nicht alles:

5G macht die weitere Entwicklung von M2M-Kommunikation (Machine-to-Machine, also den Datenaustausch zwischen Maschinen) und das Internet der Dinge möglich und eröffnet so wertvolle Perspektiven:

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für die Umwelt:

  • Überwachung der Luftqualität durch Feinstaubmessung in Echtzeit
  • intelligenter und sparsamer Umgang mit Wasser durch Einsatz von Sensoren
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in der intelligenten Stadt:

  • Stauvermeidung durch intelligentes Leiten von Verkehrsströmen
  • direktes Anfahren freier Parkplätze ohne Suchverkehr
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für Unternehmen:

  • Einsatz automatischer Kräne in Hafengebieten
  • drahtlose Automation von Fertigungsanlagen

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Hoe slimme steden nieuwe economische opportuniteiten creëren

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Steeds meer steden worden ‘slimme’ steden als antwoord op uitdagingen waar de wereld vandaag voor staat. Slimme steden creëren opportuniteiten voor verschillende sectoren en bedrijven: van telecomoperatoren tot financiële instellingen, softwareontwikkelaars, vervoersmaatschappijen en meer. In deze studie worden enkele van deze opportuniteiten onder de loep genomen.

Europa setzt auf 5G

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Europa setzt voll auf Innovation und digitalen Wandel und damit auf Bereiche, in denen 5G eine entscheidende Rolle spielt.

2016 hat die Europäische Kommission den Aktionsplan „5G für Europa“ verabschiedet, um den Aufbau von 5G-Infrastruktur in ganz Europa zu beschleunigen. Der Aktionsplan hat das Ziel vorgegeben, spätestens Ende 2020 mit der Einführung von 5G-Diensten in allen EU-Mitgliedstaaten zu beginnen. Danach folgt ein schneller weiterer Ausbau, um bis 2025 für eine lückenlose Abdeckung in Städten und entlang der wichtigsten Verkehrswege zu Sorgen.

Wie weit ist Belgien bei der Einführung von 5G?

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5G kann schon seit Ende 2020 in Belgien benutzt werden. Im Laufe des Jahres 2020 aktivierten die belgischen Betreiber schon 5G im Spektrum, wofür damals vorläufige Nutzungsrechte zuerkannt wurden, sowie aufgrund ihrer damaligen 3G-Genehmigung im 2100-MHz-Band.

2022 wurden die 5G-Pionierbänder auf 700 MHz und 3600 MHz für eine Periode von 20 Jahren versteigert. Zurzeit bieten Proximus, Orange und Telenet vollauf 5G-Dienste auf ihren eigenen Netzen an.

DIGI hat im Dezember 2024 damit angefangen, kommerzielle Dienste anzubieten. In Erwartung des Ausbaus eines eigenen 5G-Netzes bietet DIGI 4G über das Proximus-Netz an.

Die MVNO („Mobile Virtual Network Operators“, sie verfügen nicht über eine eigene drahtlose Netzinfrastruktur, sondern benutzen das Netz eines Mobilfunknetzbetreibers für das Anbieten von Mobilfunkdiensten) folgen selbstverständlich dieser Entwicklung zu 5G.

5G und unsere Gesundheit

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5G funktioniert genau wie die Vorgänger 3G und 4G mit Funkwellen, also elektromagnetischer Strahlung. Diese Strahlung überträgt Energie auf Mensch und Tier. Ein Teil dieser Energie wird in Form von Wärme vom Körper aufgenommen.
 

Die von 5G genutzten Frequenzen zwischen 700 MHz und 3800 MHz sind mit denen vergleichbar, die bereits heutige drahtlose Kommunikationsnetze nutzen (800 MHz bis 2700 MHz).

Die in den belgischen Regionen geltenden Expositionsgrenzwerte für Funkwellen sind sehr streng und gehen weit über die internationalen Grenzwerte hinaus. So wird das Ziel verfolgt, einen sehr hohen Schutz zu garantieren und gesundheitliche Gefahren sicher ausschließen zu können.

Sie fragen sich, ob 5G-Strahlen nicht doch schädlich sein können? Beim Telefonieren und Surfen im Mobilfunknetz werden elektromagnetische Strahlen, also Funkwellen, ausgesendet. Diese sind, anders als zum Beispiel UV-Licht, nicht in der Lage, die DNA der Zellen zu beschädigen, nachteilige Auswirkungen auf die Gesundheit konnten nicht nachgewiesen werden.

Was kommt nach 5G?

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Die Mobiltechnologie entwickelt sich ständig. 6G, die sechste Generation mobiler Netzwerktechnologie, stützt sich auf die Qualitäten von 5G und verbessert sie: 

  • noch schneller: Downloadgeschwindigkeiten die 10 Mal schneller als 5G sein
  • noch niedrigere Latenz: die Standardisierungsarbeiten beabsichtigen, die schon niedrige Latenz von einer Millisekunde bei 5G noch stärker zu reduzieren
  • mehr verbundene Geräte: 5G-Netze ermöglichen den Anschluss von 1 Million Geräten pro km². Bei 6G würde dies vervielfachen. 

Darüber hinaus bestrebt 6G Nachhaltigkeit und Robustheit des Netzes. Ein 6G-Netz wird energieeffiezienter sein, unter anderem durch die Nutzung künstlicher Intelligenz über Sensoren welche die Nutzung des Netzes detektieren und vorhersagen, um Energieverschwendung entgegenzutreten.  Ein 6G-Netz wird auch besser gerüstet sein, unterschiedliche Pannen und Störungen auszugleichen, weil es mit anderen Netzwerktechniken interoperabel ist, damit es immer ein Back-up gibt.

6G ermöglicht neue Anwendungen, aber steigert auch die Datenbedürfnisse. Telekomnetze drohen unter Druck zu geraten, weil die Menge der Frequenzen die im Moment Mobilfunknetzen zugewiesen ist, in Zukunft möglicherweise für die Erfüllung der größeren Nachfrage nicht ausreichen wird. Gleichzeitig muss garantiert werden, dass die Exposition gegenüber elektromagnetischer Strahlung die geltenden Normen erfüllt.

In Europa ist ein großer Teil der Funkfrequenzen schon Mobilfunkdiensten zugewiesen worden.  Die zugewiesenen Bänder können teilweise für 6G wieder verwendet werden. Zusätzliches Spektrum wird jedoch auch notwendig sein. Im sogenannten oberen 6-GHz-Band (6425-7125 MHz) werden hierfür Funkfrequenzen geöffnet.

Das obere 6-GHz-Band wird das 3,6-GHz-Band, ein der 5G-Pionierbänder, ergänzen. Das Frequenzband ist für den Transport großer Datenmengen geeignet, aber wird gleichzeitig eine leicht niedrigere Abdeckung haben. Dieses Band hat nicht die Nachteile dieses anderen 5G-Pionierbandes, des 26-GHz-Bandes. Eine solche Mikrowelle (FR2) ermöglicht zwar sehr hohe Geschwindigkeiten, aber das Signal wird viel schneller schwach und geht auch schwieriger durch physische Hindernisse, wie Mauer, hindurch.

November 2025 begutachtete die RSPG (die „Radio Spectrum Policy Group“, ein Beratungsgremium der Europäischen Union, das der Europäischen Kommission bei der strategischen Politik über Funkfrequenzen beisteht), 5G/6G im oberen 6-GHz-Band (6425-7125 MHz) 540 MHz zuzuweisen. Die RSPG kam so teilweise dem offenen Brief von 12 Telekombetrieben, in dem sie aufforderten, das ganze 6-GHz-Band für Mobilfunkkommunikation zugunsten der europäischen Wirtschaft und Gesellschaft zu öffnen, entgegen.  Über die übrigen 160 MHz gerade unter diesem Funkfrequenzband hat die RSPG sich noch nicht ausgesprochen.

Dies wird auf die Weltfunkkonferenz von Oktober bis November 2027 (WRC-27), eine Konferenz der Internationalen Fernmeldeunion zur Überprüfung der weltweiten Funkfrequenzregeln, verschoben. Dort wird auch besprochen, ob die Nutzung von 125 MHz des Spektrums des angrenzenden Funkfrequenzbandes 7125-7250 MHz der Mobilfunkkommunikation (5G/6G) zugeteilt wird, diskutiert.

Die Mobilfunkindustrie wird also aller Wahrscheinlichkeit nach in diesem Mid-Band ein ziemlich großes Spektrum zur Verfügung bekommen. Für das BIPT und die Mobilfunkbetreiber bedeutet dies, dass der Appetit der Betreiber auf 26 GHz wahrscheinlich merkbar abnehmen wird, was auch die letzte Konsultation des BIPT hierüber zeigte. 

Bevor zusätzliche Frequenzen für 6G benutzt werden können, müssen noch zahlreiche Etappen zurückgelegt werden. Nach der Stellungnahme der RSPG können die Arbeiten innerhalb der CEPT (European Conference of Postal and Telecommunications Administrations, dieses Organ zählt 46 Mitglieder, einschließlich das BIPT) fortgeführt werden. Diese werden letztendlich zu einem Beschluss der Europäischen Kommission zur Festlegung der harmonisierten technischen Bedingungen führen. Diese technischen Bedingungen bestimmen zum Beispiel die Kompatibilität zwischen 6G und anderen bestehenden Diensten in diesem Band (wie den Richtfunkverbindungen) und den angrenzenden Bändern. 

Das BIPT erwartet daher keine Versteigerung dieses Mid-Bandes vor 2030.